Für Trauernde

Sie haben einen geliebten Menschen verloren oder in kurzer Zeit viele Schicksalsschläge verkraften müssen?
Nichts ist mehr wie vorher?
Ihre Umgebung versteht Sie nicht mehr und Sie nicht mehr Ihre Umgebung?

Warum ist Körperarbeit sinnvoll? ...

Trauer ist ein Phänomen gewaltig wie ein Erdeben oder Tsunami.
Sie kann nicht (oder nur schwer) „unter Kontrolle“ gebracht werden und umfasst Leib und Seele.

In der intensiven Trauer erleben wir uns „daneben“. Eine Schicht wie ein Mantel aus betroffenem Schweigen oder (oft) überbordenden Tröstungen scheint zwischen uns Trauernden und unseren Mitmenschen zu sein. Ein Thema ist für uns Trauernde immer da – unsere Trauer und unser(e) geliebte(r), verstorbene Angehörige(r). Unsichtbar für andere aber stets fühlbar für den Trauernden.  Das ist mit ein Grund, warum sich Trauernde oft „daneben“ wahrnehmen. Hier kann Körperarbeit ansetzen:

  • sanfte Berührung gibt Halt, wo man in der Trauer glaubt, ins Haltlose fallen zu müssen
  • einfühlsame Sprache oder auch Schweigen im richtigen Moment macht einen erlebbaren Unterschied in der Achtung des Schmerzes:
    Ich habe meinen Sohn 2013 mit 8 Jahren bei einem Unfall verloren, bin selbst Betroffene und kenne die Grenzen der Sprache wenn es um Tod geht, die Vergesslichkeit im Alltäglichen und die Scheu, den Schmerz des Verlustes in seiner Gänze anzunehmen.
  • Trauern umfasst Leib und Seele. Beides umfasst die Arbeit mit Z42.
  • Sie erleben sich – langsam, in Ihrem Tempo – wieder handlungsfähig und von innen heraus gestärkt.

Bsp: Die Trauer hinunterschlucken...
Als mein Sohn völlig unvermutet starb, arbeitete ich als Trainerin und Beraterin. Immer wieder vor größeren Grupen zu sprechen oder auch beim Mittag- oder Abendessen mit Seminargruppen nett ins Gespräch zu kommen, war fixer Bestandteil meines Berufes, der durchwegs Berufung war. Was ich bisher immer liebte, war nach dem Tod meines Sohnes fast unmöglich geworden. Früher oder später kommt die Frage: „Wie viele Kinder hast Du?“, oder ein zufällig vorbeifahrendes Rettungsauto mit Martinshorn katapultiert mich in die Unfall-Situation. Wenn ein Teilnehmer von einem Krankenhaus-Aufenthalt erzählt, bin ich gedanklich auf der Kinder-Intensivstation. Mein Leben erlebte ich plötzlich parallel: etwas in mir merkte, dass ich einen Vortrag zu halten habe, der andere Teil in mir wollte einfach losheulen. Nichts war mehr wie es vorher war.

Ich holte mir Hilfe: eine professionelle Sprechtrainerin riet mir (sie war sehr vorsichtig bei diesem „Tipp“): „Gähnen Sie die Trauer hinunter!“ Gähnen entspannt und kann auch bewusst (wie das Lachen!) ausgelöst werden. Wir übten das „versteckte“ Gähnen mit verschlossenem Mund, immer dann, wenn die Trauer hochsteigt und diesen „Kloß“ im Hals macht. Mit etwas Übung konnte ich die Trauer wirklich wieder „hinunterschlucken“!

Scheinbar „erfolgreich“ hinuntergegähnte Trauer meldete sich spätestens zwei Tage später leider umso intensiver. Wie ein scharfes Gulasch, das nach weiterem Aufkochen noch würziger wird! Ich entschied mich, mit Unterstützung von meinem Mann und meinen Kollegen, vorerst keine Seminare mehr zu halten, um meiner Trauer jederzeit ihren Raum geben zu können.

Wir sind mit Kopf und Körper geboren. Warum nicht beide nutzen?

Mögliche Vorher-/Nachher Effekte ...
Im Rahmen meiner Arbeit mit Trauernden, waren folgende Veränderungen erlebbar:

Es wäre unseriös von mir zu behaupten, dass „immer wenn Sie sich hilflos ausgeliefert der Trauer fühlen“, Sie nachher „immer souverän und selbstbewusst“ gehen. Leider sind die Lebenszusammenhänge, die wir hier betrachten, nicht nur logisch und kausal nach dem Muster „wenn – dann“. Gerade der Trauerweg ist sehr persönlich, Stolpersteine für den einen, mögen für die andere kein Thema (im Moment) sein. Selbst langjährige „eingespielte“ Lebenspartner trauern unterschiedlich. Die Veränderungen und Erleichterungen in der Tabelle lesen Sie bitte beispielhaft.

Was der Kunde als Problem vorher erlebt /
Wie der Kunde sich vorher fühlt (beispielhaft)

Wie die Kundin/der Kunde sich nachher fühlt
(beispielhaft)

1.      hilflos ausgeliefert

∞  am Steuerpult der eigenen Kräfte

2.      Sinn entleert

∞ bedeutungsvoll

3.      überwältigt von der Trauer

∞ sich offen trauen,
    Trauer als lebensdienliche Kraft anzunehmen

   

Die von mir angebotene energetische Hilfestellung Z42 stellt keine Heilmethode dar und ist kein Ersatz…

  • für eine ärztliche Diagnose und Behandlung und/oder
  • für eine psychologische oder psychotherapeutische Therapie

Kundenstimmen...

„Loslassen können“

Es ist nicht einfach, sich mit sich selbst in dieser Weise auseinanderzusetzen. Da ist immer diese Vorahnung, dass es „schwer“ oder „schmerzvoll“ werden kann.  Für mich war es eine ungewisse Reise. Für diese Reise braucht man einen Menschen, bei dem man sich fallen lassen kann und sich wohl- und angenommen fühlt.
Inge hat für mich diese Ausstrahlung. Sie bietet den Halt, um selbst loslassen zu können.“
Verena H., Niederösterreich

„Meine innere Stimmung war positiver“

Es hat gut in mir weitergearbeitet. Dass diese Kraft in mir so aufgestiegen ist, hat mich wirklich überrascht. Ich war einerseits am Sonntag recht produktiv, was mich sehr motiviert hat und meine innere Stimmung war positiver. Ich hab das noch einige Tage gespürt.
Silvia R., 7 Jahre nach dem Tod Ihres Mannes, Deutschland

„Traurig, aber annehmbar“

Der Gedanke, dass dieser traurige Teil zu mir gehört, fühlt sich traurig aber sehr annehmbar an. Ich spüre, dass ich damit was anfangen kann. Ich bin sehr dankbar, dass ich dich kennen darf, dir vertrauen darf, deine Kraft, deine Lebensbejahung, deine Liebenswürdigkeit, deinen Mut, spüren und erfahren darf, mich daran in traurigen Momenten auch aufrichten kann.
Eine Freundin, deren Vater unvermittelt verstorben war, Niederösterreich